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Die Immobilienwertermittlung aus steuerlichen Anlässen ist in der Beratungspraxis von erheblicher Bedeutung. Aktuelle Rechtsprechung, insbesondere des Bundesfinanzhofs, zeigt, dass steuerliche Bewertungsfragen zunehmend differenziert zu betrachten sind. Typisierte steuerliche Bewertungsverfahren treffen in der Praxis häufig auf objektspezifische Wertverhältnisse, besondere Grundstücksmerkmale, wirtschaftliche Nutzungsüberlegungen und gutachterliche Nachweisanforderungen.
Das Online-Kurzseminar gibt einen kompakten und zugleich praxisorientierten Überblick über aktuelle Entwicklungen und ausgewählte Rechtsprechung aus der Welt der Immobilienwertermittlung aus steuerlichen Anlässen. Im Mittelpunkt stehen insbesondere aktuelle Entscheidungen und Kommentierungen zur Kaufpreisaufteilung, zur Teilwertermittlung, zur Grundbesitzwertermittlung sowie zur Grundsteuerbewertung.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, welche Anforderungen an Sachverständigengutachten zu stellen sind, wenn steuerliche Wertansätze überprüft, angegriffen oder durch den Nachweis eines niedrigeren gemeinen Werts ersetzt werden sollen.
Aktuelle Rechtsprechung zur Kaufpreisaufteilung
• Aufteilung eines Gesamtkaufpreises in Grund und Boden sowie Gebäudeanteil
• Aktuelle BFH-Rechtsprechung zur Kaufpreisaufteilung bei bebauten Grundstücken
• Besonderheiten bei denkmalgeschützten Immobilien
• Bedeutung des Ertragswertverfahrens bei der Ermittlung der Wertanteile
• Anforderungen an eine nachvollziehbare und steuerlich verwertbare gutachterliche Begründung
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Teilwertermittlung und Immobilienbewertung im Betriebsvermögen
• Teilwertbegriff nach § 6 EStG
• Abgrenzung von Teilwert, Verkehrswert und gemeinem Wert
• Bewertung von Grund und Boden sowie bebauten Grundstücken im Betriebsvermögen
• Bedeutung von Vergleichspreisen, Bodenrichtwerten und objektspezifischen wertbeeinflussenden Merkmalen
• Praxisfragen bei Einlagen, Entnahmen, Teilwertabschreibungen und Umstrukturierungen
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Grundbesitzwertermittlung und § 198 BewG
• Systematik der Grundbesitzbewertung für steuerliche Zwecke
• Nachweis des niedrigeren gemeinen Werts nach § 198 BewG
• Nachweislast des Steuerpflichtigen
• Anforderungen an Gutachter und Gutachten
• Bedeutung der Gutachterausschüsse und der von ihnen mitgeteilten Vergleichspreise
• Typische Fehlerquellen bei Verkehrswertgutachten im steuerlichen Kontext
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Grundsteuer und § 220 BewG
• Aktuelle BFH-Rechtsprechung zum Grundsteuer-Bundesmodell
• Nachweis des niedrigeren gemeinen Werts im Sinne des § 220 BewG
• Bedeutung der 40-%-Grenze bei erheblicher Wertabweichung
• Geeignete Nachweismittel, insbesondere Sachverständigengutachten, Gutachterausschussgutachten und geeignete Kaufpreise
• Praktische Bedeutung für Einspruchsverfahren und laufende Grundsteuerfälle
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Aktuelle Kommentierung und praktische Einordnung
• Einordnung aktueller BFH-Entscheidungen für die Beratungspraxis
• Verhältnis von steuerlicher Typisierung und objektspezifischem Verkehrswertnachweis
• Anforderungen der Finanzverwaltung an die Verwertbarkeit von Gutachten
• Zusammenarbeit zwischen Steuerberater, Rechtsanwalt und Sachverständigem
• Wann lohnt sich ein Gutachten aus steuerlicher Sicht?
Online-Termine
Erfüllt mit 2,0 Std. die Voraussetzung zur Pflichtfortbildung von Fachberatern für Immobilienbesteuerung.
Seminardauer:
2,0 Stunden reine Seminarzeit
Seminargebühr:
Die Seminargebühr beträgt 220,00 € zzgl. gesetzl. USt und schließt das Seminarskript in digitaler Form ein.
Anmeldebestätigung / Rücktritt:
Der Vertrag kommt mit der Anmeldung des Teilnehmers zustande. Dem Teilnehmer steht die gesetzliche Widerrufsfrist von 14 Tagen zu. Sie beginnt mit Anmeldung / Vertragsabschluss. Der Veranstalter behält sich das Recht vor, bei nicht Erreichen der Mindestteilnehmerzahl kurzfristig das Seminar abzusagen. Eventuell gezahlte Seminargebühren werden unverzüglich erstattet. Darüber hinausgehende Ansprüche des Teilnehmers gegenüber dem Veranstalter bestehen nicht.
Den Zugangslink zur jeweiligen Veranstaltung erhalten Sie rechtzeitig, spätestens am Vortag, an die bei der Anmeldung mitgeteilte E-Mailanschrift.
Anmeldefrist:
Anmeldung bis 3 Tage vor Veranstaltungstermin über die DStBA Online-Plattform.
Hinweis:
Jeder Teilnehmer benötigt ein eigenes Benutzerkonto, welches auf seinen Namen lautet. Teilnahmezertifikate können nur auf den jeweiligen Namen, der im Benutzerkonto hinterlegt ist, ausgestellt werden. Änderungen des Teilnehmernamens werden jeweils mit 20,00 € netto berechnet.
Adressänderung:
Achten Sie bitte auf die korrekte Bezeichnung der Firmierung für die Rechnungslegung. Spätere Änderungen werden mit 20 € netto berechnet.
Veranstalter:
Deutsche Steuerberater Akademie
c/o IBG Privates Institut für Beratung im Gesundheitswesen GmbH
Wiesenstraße 52a
50374 Erftstadt
Auskünfte
Telefon: 02235/691991
Telefax: 02235/691998
Es gelten unsere AGB.
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